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Sonntag, 7. Januar 2018

Ein Schritt zurück, zwei Schritte vorwärts.

Im November prüfte ein Sturm den Mondsteinhof. Eine unserer Birken :( und ein paar Dachziegel hielten nicht stand.

Das Löchlein im Dach
 Immerhin hat uns dieser Verlust endlich einen Dachdecker beschert, der zumindest erstmal das Dach wieder dicht gemacht hat und vielleicht ja auch tatsächlich mal die anderen Arbeiten ausführen wird.

Alles behoben

Alles geflickt
Weiterhin hatten wir den Klempner im Haus und nun liegen in bad, Küche Wohn- und Schlafzimmer die Leitungen für Wasser, Abwasser und Heizkörper.
Das Skelett der Toilette

Die Anschlüsse für's Waschbecken

Links die Anschlüsse für Bad und Durchlauferhitzer

Heizungsanschlüsse in der Küche

Heizleitungen im Schlafzimmer
Noch diesen Monat soll auch die Kläranlage und Regenwasserzisterne gesetzt werden.
Mit einem Handwerker für den Innenputz stehen wir auch bereits in Kontakt.
Wir selbst müssen noch ein paar kleinere Arbeiten erledigen:
- Zäune für den Eibau der KA demontieren
- Die letzten 2 Paletten Blähton aus dem Garten ins Haus verfrachten
- Die ausgebrochenen Steine aus dem Kamin ersetzen und Lücken verspachteln

Die nächst größeren Posten sind dann:

-Fußboden im Stall aufnehmen und
-Böden in Bad, Stall u. Schlafzimmer mit Estrich ausgießen (lassen)

Das Ziel dieses Jahr einzuziehen wird langsam realistisch...

Montag, 9. Mai 2016

Tag 18 und 19 - Aus der Versenkung

Der Sommer ist langsam eindeutig spürbar. Das Anlegen der Schutzanzüge wird schwerer und die Arbeit immer schweißtreibender. In den Mittagspausen muss man sich mittlerweile einen der wenigen schattigen Plätze auf dem Grundstück suchen und für den Heimweg wieder in das Auto zu steigen, weckt Assoziationen von Broten, die in den Backofen geschoben werden. 


Die letzten Wochen waren recht schwierig für uns. Nichts ging wirklich vorwärts, wir hatten eigentlich keine Zeit für irgendetwas, Vorgenommenes klappte dann doch immer nicht, unser Elektriker sagte ab und allgemein fühlte es sich an, als würden wir in einem kleinen Loch stecken.
Am Wochenende konnte ich aber endlich wieder den Kopf über den Rand strecken und frische Luft schnuppern.

Mussten wir uns neulich noch mit Kleinkram befassen wie zum Beispiel:

Dem bereinigen der Sauerkrautplattenreste an der Flurdecke 

Dem Entfernen der Unterkonstruktionen an der Schräge...

und der Decke im Kinderzimmer links.
...konnten wir uns nun endlich wieder Dingen hingeben, bei denen man am Ende des Tages auch ein deutlich sichtbares Ergebnis vorweisen kann.

Die letzte Wand im Bad (die wir nun doch nicht komplett erneuern, sondern nur mit einem vernünftigen Sturz versehen) ist blank

Und im Container findet sich....

Die ehemalige Schüttung aus der Küche
Zur Erinnerung:

Vorher

Auch was die diversen Entscheidungen bezüglich der Baustoffe und Bestellungen angeht kommen wir langsam voran.
Wirklich schwierig ist es gerad immer abzuwägen, an welchen Stellen es okay ist zu sparen und an welchen man es später wohl möglich bereuen würde.
Tauschen wir die Schüttung überall aus, oder lassen wir sie im Wohnzimmer und OG, oder muffelt der Sand dann durch den Fußboden? Nehmen wir die zweifach-verglasten Fenster, die etwas günstiger sind, oder die dreifach verglasten, die mehr kosten und angeblich etwas besser dämmen?

Bei diesen Dingen wäre ein unerwarteter Geldsegen ausgesprochen hilfreich, denn natürlich möchte man bei Sachen, die man später nicht einfach tauschen kann, schon die bestmögliche Variante verbauen. Wenn die Mehrkosten dafür aber den Einzugstermin unbestimmt hinauszögern überlegt man sich das alles schon mindestens zweimal.
Wenn es uns schon so geht, die wir ja eigentlich keinen Zeitdruck außer unseren Eigenen haben, dann frage ich mich schon, wie das die Bauherren machen, deren Mietvertrag in 3 Monaten ausläuft oder bei denen der Kredit unerbittlich im Nacken sitzt.
Ich ziehe meinen Hut... ähm Bauhelm.

Lustigerweise steht bei uns mittlerweile sogar schon die Küche. Zwar noch nicht am richtigen Platz und auch eher nicht zum Kochen bereit, aber immerhin sind unsere ersten Möbel damit bereits eingezogen. Einladend, nicht wahr?




Und im Garten finden sich auch immer mehr Blümelein. Ganz ohne unser Zutun.
Wisst ihr was das für Arten sind?



Die restlichen Zimmermannsarbeiten, sollten heute beendet werden und
kommenden Donnerstag wird dann auch endlich unser Stromanschluss erneuert.
Die Oberleitung wird entfernt (weshalb das halbe Dorf an diesem Tag keinen Strom hat. Upps.) und im Keller wird ein neuer Anschlusskasten gesetzt. Freundlicherweise alles kostenfrei, da der Versorger noch volle Töpfe aus dem letzten Jahr hatte.
Danach wären wir theoretisch bereit für die Elektroinstallationen im Haus. Der pensionierte Herr, mit dem wir eigentlich geplant hatten die Installationen zu machen hat nur mittlerweile nicht mehr nur "Rücken" sonder jetzt auch noch "Knie", weshalb er sich aus dem Vorhaben abgemeldet hat. Demnach werden wir um eine Firma nun also doch nicht herum kommen. Mal sehen, was da finanziell auf uns wartet.

Ganz egal. Wir sind gerade einfach froh, wieder aus der Versenkung aufgetaucht zu sein und uns wieder mit mehr Elan ins Bauen zu stürzen.

Donnerstag, 31. März 2016

Tag 12 und 13 - Zurück zum Trott

Ruhig ist es geworden auf unserem Blog.
Erst war die Hausherrin erkältet, dann rief der Winterurlaub und als Souvenir brachte wiederum die Hausherrin einen kleinen feinen Grippevirus mit. Bis der ausgestanden ist, berichten wir von unserem letzten kleinen Zwischenspiel vor der Reise.

Nach dem "durchschlagenden" Erfolg bei der Trennwand zwischen Wohn- und Esszimmer und der Wiederentdeckung des ehemaligen Fensters in der Speisekammer, haben wir lange überlegt, wie die Aufteilung der Küche aussehen soll. Zunächst wollten wir nur den rechten Teil der Kammer entfernen, da Abriss nun aber süchtig macht fiel dann irgendwie doch die ganze Wand.
Dort wo noch Putz an der Wand ist, befindet sich die ehemalige Fensteröffnung.

Die Trennwand bestand übrigens aus den Ziegeln, die den Boden vom Heuboden, bzw. die Decke von Schlafzimmer, Bad und Stall bilden.

Den kläglichen Rest und angefallenen Schutt werden wir beim nächsten Mal entsorgen.

Unsere fleißige Heike hat sich schon der Sisyphos-Aufgabe gestellt, alle Nägel aus den Deckenbalken zu ziehen.


Weiterhin haben wir uns mit der Decke zwischen den Kinderzimmer und dem Spitzboden befasst, also die Verkleidung im Kinderzimmer von Oben nach Unten abgetrampelt.

Von Unten

Von Oben
Außerdem ist der Baumisch-Container jetzt restlos gefüllt und bereit zur Abholung

Der neue Schuttcontainer hat auch schon wieder einen guten Bodensatz
Über das Osterwochenende haben wir dann nicht nur die ersten Blüten entdeckt und in der Sonne gesessen, sondern auch unserem tollen Walnussbaum und dem wild wuchernden Holunder einen ordentlichen Schnitt verpasst.

Pause muss sein

Vorher

Jetzt
 Und Holz gestapelt haben wir auch fleißig. Wenn ich mir das Vorher-Bild ansehe, bin ich umso glücklicher mit der Entscheidung die großen Fichten zu fällen:


Vorher

Jetzt
Außerdem haben wir endlich den alten Taubenschlag auf dem Heuboden abgerissen. Besonders um den Zimmermännern, die nächste Woche zu uns kommen und die Pfetten reparieren etwas mehr Arbeitsfreiheit zu geben.
Leider habe ich kein gutes Bild vom Vorherigen Zustand gefunden, aber auf diesem sieht man ihn ein wenig:

Rechts die eigenwillige konstruktion

Ein Häufchen Holz...

und ein österliches Geschenk unseres Marders später (mittlerweile Nummer 5)...
Können wir unsere neue, freie Ecke genießen.


Leider haben wir auch entdeckt, dass einige Steine gerissen sind. Mal sehen, was unser Fachmann dazu sagt.
Und weil ich es noch nicht gezeigt habe: So sieht die andere Seite des Heubodens aus:

Man ignoriere das gruselige, abgeschnittene Seil am Balken. 
Soviel zu unseren neuesten Errungenschaften. Ab jetzt kehren wir zu unserer regelmäßigen Bau- und Postroutine zurück und bald sollte der Abriss geschafft sein und die Aufbauphase beginnen.

Freut euch also auf die kommende Zeit. Wir tun es auch!